• NEIN ZUM QUOTENWAHNSINN

NEIN ZUM QUOTENWAHNSINN

31.01.2020

Das neue Jahr ist noch jung und bereits steht für die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer eine wichtige Abstimmung vor der Tür. Am 9. Februar kommt die Mieterverbandsinitiative vors Volk, die eine Verstaatlichung des Wohnungsmarkts mittels «Salami-Taktik» herbeiführen will.

Nur so lassen sich die Forderungen der Initianten interpretieren: Eine 10-Prozent Quote für den gemeinnützigen Wohnungsbau, ein Vorkaufsrecht für Kantone und Gemeinden zugunsten des gemeinnützigen Wohnungsbaus und – als Sahnehäubchen obendrauf – ein Verbot von Mietzinserhöhungen nach energetischen Sanierungen. Das alles kommt unter dem verführerischen Titel «Mehr bezahlbare Wohnungen» daher und aktuelle Umfragen zeigen, dass offenbar viele Menschen in unserem Land diesem leeren Versprechen glauben. Das ist gefährlich, denn die Geschichte zeigt uns: Staatliche Lenkung wird in der Praxis keine tieferen Mietzinsen herbeiführen.

Eine breite Allianz bestehend aus BDP, CVP, FDP, GLP und SVP so- wie vielen Verbänden lehnt die Initiative ab. Auch der HEV Baselland ist dezidiert dagegen und unterstützt die Kampagne «Nein zur Mieterverbandsinitiative». In Social-Media-Beiträgen legen Vertreterinnen und Vertreter der Sektionen die Argumente gegen die Mieterverbandsinitiative dar. Ich bin überzeugt, dass die dynamischen Auftritte und die komprimierten Botschaften der Baselbieter Wohneigentumsvertreter einen wichtigen Beitrag für den Erfolg der Nein-Kampagne leisten.

Helfen Sie mit, indem Sie die Argumente und Beiträge in ihrem Bekanntenkreis und in ihren Netzwerken teilen, damit am 9. Februar ein klares Nein zu diesem unnötigen Markteingriff auf Bundesebene herauskommt.